Die Orgeln

Erfahren Sie hier mehr über die Sandtner-Orgel im Münster Unserer Lieben Frau und die 2002 von dem Orgelbauer Gaston Kern rekonstruierte Silbermannorgel in der Benediktinerkirche.
 

Die Sandtner-Orgel
im Münster
Unserer Lieben Frau

Die Sandtner-Orgel im Münster Unserer Lieben Frau Villingen wurde am Sonntag „Laetare“ im März 1983 eingeweiht. Mit ihren 60 Registern auf drei Manualen mit Pedal zeichnet sich die Villinger Münsterorgel durch große Klangvielfalt und Klangfülle aus. Orgelwerke aller Stilepochen lassen sich auf diesem herausragenden Instrument in hohem Maße originalgetreu darstellen.
 
 

Disposition Sandtner-Orgel

 
 

Die rekonstruierte Silbermann-Orgel in der Benediktinerkirche

Die Orgel wurde 2002 von dem Orgelbauer Gaston Kern (Manufacture d’Orgues Alsacienne) aus Hattmatt/Elsaß erbaut, als Rekonstruktion einer Orgel, die 1752 von den Orgelbauern Johann Andreas Silbermann und Johann Daniel Silbermann erbaut worden war.
Das Villinger Instrument – als erste von J. A. Silbermann auf der rechten Rheinseite errichtete Orgel – wurde zu einer Schnittstelle zwischen der französisch-elsässischen Orgelbautradition links des Rheins sowie dem südwest- und süddeutschen Orgelbau im damals habsburgisch beeinflussten Gebiet.
Das Schleifladen-Instrument hat 35 Register auf drei Manualwerken und Pedal. Die Register des dritten Manualwerks (Echo) sind in Bass- und Diskantseite (C–h0/c1–d3) geteilt. Die Spiel- und Registertraktur ist mechanisch, das Instrument ist gleichstufig gestimmt (a1 = 415 Hz). Die Windversorgung erfolgt über drei Keilbälge (jeweils siebenfaltig).
 
 

Disposition Silbermann-Orgel